Gisbert Körner Fotografie

Was mich bewegt!

Konzept

Das Ziel dieses Workshops ist es, mit dem Teilnehmer einen Weg zu finden, die Arbeitslosensituation über ein genaues Hinsehen zu durchleuchten und wenn möglich zu verändern.

Dabei werden der destruktiven Resignation durch Selbstbetrachtung positive Werte entgegengestellt, die dazu führen können das Leben neu zu gestalten.

Die Gruppe ist dabei eine große Hilfe. Zu erkennen, mit dieser Situation nicht allein zu sein ist der erste Schritt sich zu öffnen und eine große Hilfe, sich selbst nicht ablehnend gegenüber zu stehen. Sich gegenseitig akzeptieren, durch das Schicksal des Anderen auch sich selbst erkennen, spielt dabei genauso eine wichtige Rolle, wie die positive Erfahrung, dem anderen mit seiner Sicht helfen zu können und somit "wichtig zu sein". Die Teilnehmer werden als Team gefördert, die über das Projekt die Lust entwickeln, etwas zu schaffen, sich für etwas einzusetzen.

Der voraussichtliche Erfolg spielt dabei eine wichtige Rolle. Das Ergebnis wird in einer Ausstellung präsentiert, die Leistung des Einzelnen dadurch sichtbar.

Inhalt

Der Workshop dauert 2 Wochen (2 x 5 Tage/ a maximal 6 Std.)

Und ist in 2 Teile eingeteilt. In den ersten 3 Tagen fotografieren sich die Teilnehmer unter professionellen Studiobedingungen selber, um über erste Erfolgserlebnisse sich schnell soweit zu motivieren, das Projekt auch bis zum Ende durchziehen zu wollen.

Die entstandenen Portraits sind der Grundstein einer inhaltlichen Selbstbetrachtung, die später in der Ausstellung mit den Fotos "Was mich bewegt" zusammen präsentiert werden.

Ort ist mein Atelier und das direkte Umfeld in Barendorf.

Wir werden zusammen arbeiten, zusammen frühstücken, natürlich auch Spaß haben und trotzdem auf ein Ziel hinarbeiten (siehe Ausstellung).

Nachbetrachtung

Alle Teilnehmer haben vom ersten bis zum letzten Tag mit großem Interesse und Engagement an dem Projekt mitgearbeitet. Innerhalb der 2 Wochen konnte man deutlich sehen und spüren, wie sich die Gruppe zu einer Gemeinschaft gefunden hatte.

Ziel eines solchen Projektes ist es, die Arbeitssuchenden soweit zu motivieren, dass sie ihre eigenen Stärken und Fähigkeiten bewusst erleben. Wie so oft verliert man in Situationen der Arbeitslosigkeit, den Glauben an die eigene Möglichkeiten. Es ist einfach kein Raum vorhanden in dem das Wissen "etwas erreichen zu können" und "gebraucht zu werden" oder "einfach gut zu sein, so wie man ist", in irgend einer Form immer wieder bestätigt wird.

Die Arbeit in der Gruppe ist dabei eine große Hilfe. Zu erkennen, mit dieser Situation nicht allein zu sein, ist der erste Schritt sich zu öffnen und eine große Hilfe, sich selbst nicht ablehnend gegenüber zu stehen. Sich gegenseitig akzeptieren, durch das Schicksal des anderen auch sich selbst erkennen, spielt dabei genauso eine wichtige Rolle, wie die positive Erfahrung, dem anderen mit seiner Sicht helfen zu können und somit "wichtig zu sein".

Kreative Prozesse in denen diese Gefühle des Könnens erlebt werden, sind elementar wichtig um nicht zu resignieren, um mit neuer Kraft an die nächsten Aufgaben zugehen.

Jede Arbeit braucht ein Ziel, einen Sinn, für den es sich lohnt seine Energie einzusetzen.

Der voraussichtliche Erfolg durch konzentrierte Arbeit spielt dabei genau so eine wichtige Rolle, wie die spielerischen Elemente des allgemeinen Zusammenseins

.

"Wir werden zusammen arbeiten, zusammen frühstücken, natürlich auch Spaß haben und trotzdem auf ein Ziel hinarbeiten (Ausstellung)." Dieser Gedanke zog sich wie ein Faden durch die 2 Wochen.

Nichts ist wirkungsvoller als das Erlebnis etwas besonders geschafft zu haben. Es stärk das Selbst und fördert die Lust auf kommende Ziele. Es geht nicht nur darum, die Arbeitsuchenden irgendwie zu beschäftigen, es geht auch darum, ihre Selbstwerte zu steigern und ihnen zu helfen der immer mehr sich durchsetzenden Resignation positive Erlebnisse entgegen zu setzen.

Vieles davon hat sich in dem Workshop bestätigt. Es hat gar nicht lange gedauert, bis aus einer anfänglichen Zurückhaltung, über die Freude an der sinnvollen Tätigkeit, eine verantwortungsvolle Gruppe entstanden ist, in der sich jeder mit großem Engagement eingebunden hat.

Die Ergebnisse unserer Teilnehmer sprechen für sich. Ich glaube, dass sich in den 2 Wochen bei dem einen oder anderen einiges verändert hat und dass der Kurs mit dazu beigetragen hat, neues oder schon bestehendes Selbstwertgefühl zu stärken.

Übersicht Aktuelles

© Gisbert Körner